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Hörspiel & Hörbuch – Was ich warum bevorzuge und wie Audible das vielleicht ändern könnte

Beitragsbild "Hörspiel & Hörbuch"

Anzeige (in Zusammenarbeit mit Audible)

Rituale beim Zubettgehen: Sicherlich haben wir alle das ein oder andere heimliche Laster, ohne das wir nicht problemlos einschlafen und in die Welt der Träume entgleiten können. Bei den meisten gehört bestimmt eine der unzähligen Serien dazu, die uns die unterschiedlichsten Streaming-Anbieter auf unsere Endgeräte bringen. Manche bevorzugen einen guten Roman. Andere wiederum ein packendes Hörbuch, eingelesen von einem leidenschaftlichen Sprecher, der uns mühelos in die Geschichte entführt.
Ich für meinen Teil mag alle drei, mal mehr, mal weniger, doch favorisiere etwas ganz anderes: Hörspiele. Ich liebe Hörspiele! Es begann in meiner Kindheit, wie bei vielen von Euch sicherlich auch, und ist bis heute mein liebster Brauch zum Einschlummern.

Im nachfolgenden „Hauptteil“ des Blogbeitrages möchte ich Euch ein bisschen was zu Hörbüchern/Hörspielen erzählen. Weshalb ich das eine bevorzuge, während mich das andere einfach nicht mitreißt. Worin die Unterschiede liegen und aus welchem Grund es sich lohnt, das Angebot von Audible genauer zu betrachten.
Viel Spaß beim Lesen! :*

Der Unterschied zwischen Hörbüchern und Hörspielen

Die Grenze zwischen Hörbüchern und Hörspielen verschwimmt zusehends, zumindest ist das meine subjektive Meinung. Als Beispiel möchte ich hier City of Bones, den ersten Teil der Chroniken der Unterwelt von Cassandra Clare anführen. Eingelesen von der Schauspielerin Andrea Sawatzki, zählt das (in gekürzter Fassung) knapp siebenstündige Werk zu den Hörbüchern, obwohl es in meinen Augen kein klassisches Hörbuch per se ist, doch dazu später mehr.

Was ist ein Hörbuch?

Die Beschreibung ist ganz einfach. Von einem Hörbuch spricht man, sobald die Lesung eines Sprechers, oder in selten Fällen des Autors selbst, aufgezeichnet wird. Besagte Lesung findet dabei in 99,9% der Fälle (wenn nicht sogar immer) in einem Aufnahmestudio statt. Ein klassisches Hörbuch bedient sich lediglich eines Sprechers beziehungsweise Lesers und setzt in der Regel keine Stilmittel wie Musik, Ton- oder Geräuschkulisse ein. Als Gegenbeispiel möchte ich wieder auf City of Bones verweisen. Es fällt zwar in die Kategorie Hörbuch, doch macht häufig Gebrauch von bedeutungsschwangerer Musik. Dadurch setzt sich die Lesung einerseits von der Masse ab, andererseits macht es das mir persönlich unmöglich, das Hörbuch zu hören, weil mir die melodische Untermalung trotz spannender Geschichte auf den Geist geht.

Was ist ein Hörspiel?

Was ist nun ein Hörspiel? Im Grunde genommen ein Hörbuch+. Was das bedeutet: Ein Hörspiel muss nicht automatisch von kurzer Spieldauer sein. Das erwartet man sicherlich, da man es aus der Kindheit einfach nicht anders kennt. Abgesehen von den ein oder anderen Specials geht das klassische Bibi-Blocksberg-Abenteuer im Schnitt 40 Minuten. Ebenfalls eine Besonderheit: Das Skript eines Hörspiels wird generell speziell für die Verwertung auf diesem Markt getextet. Der Trend, existierende Romane als Hörspiel zu vertonen, ist meines Erachtens neu – doch ich lasse mich gerne korrigieren, falls Ihr da gegenteilige Beweise habt. 😀

Charakterisierend für ein Hörspiel sind neben dem Einsatz von Musik und Geräuschen für das Worldbuilding die vielen Sprecher, die jeder Figur eine eigene Stimme geben. Hörspiele vereinen das Wesen des Hörbuchs mit der Kunst des Schauspielens. Nun kann man zweifelsohne argumentieren, dass das bei einem kurzen Hörspiel keine große organisatorische oder finanzielle Meisterleistung im Vergleich zu einem 18-stündigen Hörbuch darstellt. Doch die Branche ist progressiv: Der Einsatz mehrerer Sprecher ist längst kein Alleinstellungsmerkmal von Hörspielen mehr.

Dass man beides – Hörbuch- und spiel – zur gleichen Publikation liefern kann, beweist etwa der Hörverlag. Zum Roman Unterleuten von Juli Zeh veröffentlichte der zu Random House gehörende Verlag sowohl ein ungekürztes Hörbuch mit einer Dauer von 18 Stunden, als auch ein Hörspiel, das etwas mehr als 5 Stunden geht.

Warum ich kein Hörbuch-Fanatiker bin

Die Wahrheit: Hörbücher packen mich selten. Es gibt wenige Sprecher*innen, deren Stimmen mir nicht nach kurzer Zeit schon lästig werden und bei denen ich nicht das Bedürfnis habe, abschalten zu müssen. Kein gutes Omen für ein Hörbuch. Zuletzt ging mir das mit Mortal Engines: Krieg der Städte, gelesen von Robert Frank, so. Ihr seht, ich gebe nicht auf. Ich versuche, für eine Annäherung zwischen Audiobüchern und mir zu sorgen. Bislang ohne Erfolg. Mir fehlt ganz oft der Enthusiasmus in der Stimme, oder eine merkliche Freude beim Lesen. Ein Beispiel für ein Hörbuch, von dem ich nie genug bekommen kann: Shopaholic, mit der wundervollen Sprecherin Maria Koschny.

Exklusiv bei Audible: Wieso sich der Dienst lohnt

Beim Durchstöbern des Audible-Angebots in der Hörspiel-Kategorie war ich positiv überrascht davon, was alles gelistet ist! Unabhängig von den Hörspielen für Kinder und Jugendliche gibt es außergewöhnliche Vorschläge im Bereich Krimi & Thriller zum Beispiel. Das Besondere: Einige könnt Ihr ausschließlich bei Audible zu hören. Dazu zählt Die Hörspieltrilogie von Sebastian Fitzek, bestehend aus den ungekürzten Hörspielen Das Kind, Amokspiel und Der Seelenbrecher. O_o
Wenn das mal kein Grund ist für die Fitzek-Fans, zumindest ein Probe-Abo abzuschließen. 😉

Ein weiteres, klares Pro-Argument für Audible: Das englischsprachige Angebot im Bereich Hörbücher. Ich für meinen Teil liebe es, auf Englisch zu lesen. Ein Vorteil: Gerade bei Nicht-Mainstream-Büchern ist es immer eine Frage der Zeit, bis die Übersetzung erscheint – falls sie es überhaupt tut. Wieso sollte man diesen Vorzug nicht auch bezüglich Hörbüchern genießen? Allein auf den ersten Blick würden viele Hörbücher sofort auf meine Audible-Wunschliste wandern: Where the Crawdads Sing, The Hunger Games, Becoming (eine fabelhafte Biografie und in meinen Augen ein Must-Read), The Library Book, I Owe You One und so weiter. Jetzt verspüre ich plötzlich große Lust, ein Hörbuch zu hören. Wer hätte gedacht, dass ich das jemals sagen würde?! 😀

Meine Audible-Hörspiel- und Hörbuch- Empfehlungen für den März

Zwei Hörbücher und ein Hörspiel möchte ich Euch für den kommenden Monat ans Herz legen:

1. Cat Person von Kristen Roupenian (Hörspiel, erschienen am 27.02.)

2. Someone New von Laura Kneidl (Hörbuch, erschienen am 28.01.)

3. Too late von Colleen Hoover (Hörbuch, erscheint am 22.03.)

Weitere Beiträge zum Thema Hörbuch/Hörspiel in Zusammenhang mit Audible

Hier habe ich noch ein paar Blogbeiträge für Euch, wenn Ihr nach weiteren Infos zum Audible-Angebot sucht.

  1. My next read | The Book Dynasty (Julia geht ein bisschen ausführlicher auf das englischsprachige Audible-Angebot ein)
  2. Einblicke in den Audible-Atlas | IvyBooknerd (Ivonne konzentriert sich in ihrem Beitrag auf das Feature „Audible Atlas“)

Am Anfang des Beitrags erwähnte ich, wie kein Abend vergeht, ohne dass ich nicht ein Hörspiel egal welcher Art hören und den Tag auf diese Weise entspannt ausklingen lasse. Wie gesagt: Hörbücher und ich sind (noch) keine Freunde, doch möglicherweise ändert sich das einmal.
Womit ich mich definitiv mehr befassen möchte: Englischsprachige Hörspiele/Hörbücher. Ich lese viel auf Englisch, bevorzuge englische Musik und sehe amerikanische Serien gerne im O-Ton. Vielleicht sind Audiobooks genau das Richtige für mich. Ich freue mich schon darauf, dass bald mal mit Audible in Erfahrung zu bringen.

Ich hoffe, Ihr fandet den Beitrag informativ. Schreibt mir Eure Meinung zu diesem Thema gerne in die Kommentare.
Habt noch einen schönen Tag und bis zum nächsten Mal! 🙂
Alles Liebe,
René <3



Transparenz

Dieser bezahlte Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Audible entstanden. Die Screenshots stammen von der Audible-Website.

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